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Märchen einer etwas anderen Art

Mittwoch, 24. März 2010

Anlässlich einer japanischen Ausstellung am Bertolt-Brecht-Gymnasium, befasste sich die dortige Theatergruppe mit der Umsetzung zweier japanischer Märchen.

Zum einen „Der Schutzgott Dshidso mit dem Strohhut“ und „Der Kater der millionenmal gelebt hatte“, der heute seine Premiere feierte.

In dem ersten Märchen geht es um einen armen Strohhutverkäufer, welcher ohne Erfolg versucht seine Hüte auf dem Markt loszuwerden. Auf dem Nachhauseweg setzt er sie den Steinfiguren des Schutzgottes auf und gibt, trotz des schlechten Wetters, sogar seinen eigenen Hut her. Aus Dankbarkeit für seine Großzügigkeit bringen die Götter am Abend Schmuck, Reis und Geld.

Das zweite Märchen behandelt die Millionen Leben einer Katze und befasst sich mit der Wiedergeburt. Es werden ein paar Beispiele für das Leben der Katze bei verschiedenen Herrchen dargestellt und man bekommt das Gefühl eines ewigen Kreislaufes und die Katze ist mit keinem dieser Leben zufrieden. Als letztes wird er als Straßenkater wiedergeboren und glaubt nun das für ihn perfekte Leben gefunden zu haben, er verliebt sich jedoch in eine weiße Katze und findet erst mit ihr das vollkommende Glück als Familie. Nach einem erfüllten Leben mit der weißen Katze stirbt er letzten Endes und wird nie mehr wiedergeboren.

Obwohl das Stück bei dem größten Teil des Publikum großen Gefallen fand, müssen wir sagen das wir anfangs Probleme hatten uns in die Thematik einzufinden, weil wir uns mit asiatischen Märchen überhaupt nicht auskennen.

Was dem Stück sehr viel Kraft gab, war die spürbare Gruppendynamik, der Zusammenhalt der Gruppe und der Spaß am Schauspiel.

Besonders hervorzuheben sind die Übergänge und Wechsel im Stück selber, die dafür sorgten dass die Geschichte geschmeidig blieb. Die Inszenierung war, trotz dem ungewöhnlichen und unkonventionellen Thema, sehr gelungen und schaffte es den Zuschauer die unbekannte Kultur nahe bringen.

Generalprobe “Troilus und Cressida”

Montag, 22. März 2010

Die Arbeit der Festivalredaktion begann mit der Generalprobe der Tragikomödie „Troilus und Cressida“.

Neun Jahre bereits währt der Krieg um Troja, da verliebt sich Troilus, der jüngste Sohn des Königs Priamos von Troja, in Cressida, die Tochter des trojanischen Priesters Kalchas.  Cressida wurde von den Trojanern für ein entführtes Heiligtum an die Griechen ausgeliefert.

Die Städtische Rainer-Werner-Fassbinder-Fachoberschule für Sozialwesen und Gestaltung beendet das Festival mit diesem Drama von William Shakespeare, das Liebe und Krieg behandelt und ebenso tragische wie komische Züge aufweist.

Die Probe verspricht ein großartiges und phantasievolles Stück unter der Spielleitung von Louis von der Boch am Donnerstag um 20.30 Uhr in der Wagenhalle.

Karten gibt es während des Festivals unter der Tel. 888 88 06 und an der Abendkasse immer 30 min. vor Vorstellungsbeginn.

Der Beginn

Montag, 22. März 2010

Hallo Leute,

momentan sind wir noch beim Aufbau der Schultheatertage 2010, die letzten Schulklassen proben ihre Stücke.

Bald geht es richtig los. Auch ich muss in Zehn Minuten zur Probe. Morgen um 17:30 Uhr beginnt die offizielle Eröffnung. Gleich im Anschluss die Häppchenparade, wo alle 19 Gruppen drei Minuten lang ihr Stück präsentieren.Dort kann man dann schon entscheiden, in welches Stück man gehen will. Also, kommt alle zur Eröffnung!