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Theater ohne Worte

Freitag, 26. März 2010

Siehst du’s Nicht:

Die Theatergruppe der Grundschule an der Rotbuchenstraße führte mal ein ganz anderes Theaterstück vor, die wir bis jetzt gesehen haben. Die Jungen Schauspieler, spielten fast ohne Worte, man könnte es schon als Tanztheater beschreiben. So wie die Schüler vortanzten, wären auch gar keine Worte nötig gewesen. Die Schauspieler bzw. Tänzer konzentrierten sich so auf ihre Bewegungen, dass den Zuschauern klar wurde, wer welche Gefühle ausdrückt und wer von wem was will. Viele Zuschauer waren von dem Tanztheater begeistert, da es richtig Spaß machte den Tänzern und Tänzerinnen zuzuschauen. Einen richtigen Inhalt hat das Stück nicht aber durch die ganzen Tanzsequenzen ist ihnen immer wieder etwas Neues eingefallen und so kamen sie am Ende zu einem schönen und sehenswerten Tanztheater.

Peter Pan -oder- Nimmerland

Freitag, 26. März 2010

Wendy, Michael und John sind drei ganz normale Kinder, deren Eltern aber fast nie Zeit für sie haben. Eines Nachts kommt Peter Pan in das Zimmer der dreien. Wendy freundet sich sofort mit ihm an, der schlägt ihm vor mit ihm nach Nimmerland zu fliegen, also beschließt Wendy mit ihren Geschwistern nach Nimmerland zu fliegen. Als sie angekommen sind wird Wendy sofort als Mutter verehrt, da sie das einzigste Mädchen auf der Insel ist. Natürlich erfährt das Kapitän Hook und beschließt Wendy gefangen zu nehmen, da sie ja jetzt ein Aufpasser für Peter ist. Hook will sich immer noch an Peter rächen und nimmt alle verlorenen Jungen, Michael, John und Wendy gefangen. Durch einen geschickten Plan gelingt es den Kindern Hook auszutricksen und ihn zu besiegen. Wendy, John und Michael wollen wieder nach Hause da sie sich darüber Gedanken gemacht haben, wie große Sorgen sich die die Eltern und besonders die Mutter machen. Da Peter Wendy aber so gern hat beschließt er vor den Dreien bei ihrem Haus anzukommen um die Fenster zu schließen, damit sie wieder zurück nach Nimmerland kommen. Die Kinder kamen zu Hause an und das Fenster war verschlossen, also gingen sie durch die Tür. Die Mutter war so froh, dass ihre Kinder wieder zu Hause waren, dass sie sich ab jetzt immer Zeit für die Drei nimmt.

Das Pestalozzi Gymnasium zeigte mit diesem Stück sehr gute Schauspielerfahrung, da die Zuschauer sehr begeistert von diesem Theaterstück waren. Die Maske und das Kostüm bereiteten die Schüler selbst gelungen vor, was bei der Aufführung dann nochmals besser rüberkam. Die Schauspieler scheinten auf der Bühne sehr gelassen und begeisterten Jung und Alt. Da es ihre Premiere von “NImmerland” war, werden sie noch bei sich im Pestalozzi Gymnasium drei Aufführungen haben, welche höchstwahrscheinlich gut besucht sein werden. Die Vorstellungen finden am 27, 28 und 29 April um jeweils 19.00 Uhr im THeaterkeller des Pestalozzi Gymnasium statt.

Talk to me, talk to me… – Radio noir

Donnerstag, 25. März 2010

Elinor Haftel von der Rudolf-Steiner-Schule nahm sich im Rahmen ihrer Jahresarbeit den Monolog „Radio noir“ von Albert Ostermaier vor.

Eine Nighttalkerin ruft über Radio und den Fernseher zu Brandstiftung, Anarchie, Sex und Selbstmord auf.

Dies Beschreibung des Psychomonologes findet man über all. Das Stück ist hart, genauso wie seine Sprache. Es wird freizügig, provokativ  und unzensiert über Themen wie z.B. Sex geredet.

Die Zuschauer erleiden im ersten Moment einen Schrecken die Stimmung während und nach dem Stück ist von Schock geprägt, aber auch voll von Bewunderung für diese junge Schauspielerin. Sie schafft es, dass das Publikum von Anfang bis Ende ihr aufmerksam folgt. Ihr Auftreten ist düster und in Mischung mit der Hängebühne verbreitet es die richtige Stimmung.

Die Schauspielerin selbst erzählt, dass sie versuchen musste Abstand von der Rolle zu gewinnen. Manchmal schaffte sie es nicht und es ging ihr dann schlecht deswegen. Sie selbst beschreibt den Charakter der Nighttalkerin als psychisch instabil und einsam, die aber ihren seelischen dark room durch ihre Radio- und Tv-Auftritt verdrängt.

Das Publikum empfand  dieses Stück lobenswert und sehenswert. Die großartige schauspielerische Leistung ist dafür sicher maßgeblich.

Festival-Atmosphäre

Donnerstag, 25. März 2010

Donnerstag Nachmittag, das Festival ist in vollem Gange der Hof der Pasinger Fabrik ist voll von Schauspielern der unterschiedlichsten Schultheatergruppen, nachdem in den letzten zwei Tagen hier schon Schultheatergeschichte geschrieben wurde freut sich alles auf den Abschlussabend bei dem der hier gespannt erwartete Monolog,  “radio noir” von Albert Ostermaier in der Inszenierung der Rudolf Steinerschule,  ein Tanztheater der Grundschule Rotbuchenstraße, Nimmerland, das aufwändige Peter Pan-Stück des Pestalozzi-Gymnasiums sowie das Abschlussstück Troilus und Cressida, von der Fassbinder FOS gezeigt werden.

Wer schon gespielt hat gibt sich entspannt, wer es noch vor sich hat gibt sich Mühe entspannt zu wirken, doch die Messlatte ist hoch, viel Qualitätvolles was hier vorgelegt wurde gibt Ansporn.

Am Rande werden Bekanntschaften geschlossen, Eis geschleckt,  das letzte Stück besprochen oder man entspannt in einer Theaterpause in der herrlichen Sonne.

– Festival-Atmosphäre eben.

Macht und Ohnmacht

Donnerstag, 25. März 2010

In dem Stück geht es um Dienstmädchen, die die Nase voll haben vom ständigen Arbeiten, da sie kein Lohn bekommen und oft , wenn sie irgendetwas falsch machen, von ihren Herrinnen geschlagen werden. Alle Dienstmädchen beschließen von ihren Herrinnen abzuhauen. Die Frauen sind entsetzt und wissen nicht, was sie ohne ihre Dienstmädchen anfangen sollen. Am Ende haben die Herrinnen es nicht geschafft sich neue Dienstmädchen zu besorgen und sind so verzweifelt, dass sie die alten Angestellten wieder einstellen. Allerdings willigen diese nur unter drei Bedinungen ein: Lohn, Urlaub und keine Gewalt.

Das Theater Spielhaus von München besteht nur aus Schauspielerinnen, welche in dem Stück sehr gut ihre Doppel- oder sogar Dreifachrollen performten. Die Schauspielerinnen schlüpften in ganz unterschiedliche Rollen, einmal mussten sie als hilflose Dienstmädchen ran, in der nächsten Szene dann als hochnäsige Herrinnen. Auch die Männerrollen spielten sie gut und verständlich.

Heute in der Pasinger-Fabrik war es ihre Premiere und sie spielen ihr Theaterstück nochmals am 9. Mai um 18 Uhr im Theaterspielhaus in München.

Die Lehrerbesprechung

Donnerstag, 25. März 2010

Wie gestern mit den Schülern fand heute eine Besprechung mit den beteiligten Lehrern statt. Leider war die Lehrerzahl nicht sehr hoch und von den Mitwirkenden nicht einmal die Hälfte anwesend. Es wurde viel diskutiert und sich über das Theater an den verschiedenen Schulen ausgetauscht.

Sie kritisierten das Publikumsgespräch da die Fragen meistens immer die gleichen waren und die Zuschauer sehr zurückhalten sind.

Natürlich wurde sich auch ein Termin gewünscht der später im Jahr ist um mehr Probezeit zu haben und um nicht direkt in der Schulaufgabenzeit noch mehr Stress zu bewirken.

Die Idee mit der Theatergruppe weg zufahren, wurde als wichtig betont, um Gruppendynamik und Kreativität zu stärken.

Ein sehr wichtiger Punkt war die Werbung, die in diesem Jahr zu spät an den Schulen ankam. Es fehlten Plakate und große Ankündigungen so dass viele gar nicht wussten, dass das Schultheaterfestival überhaupt stattfindet. Bei vielen Kollegen war das Verständnis sehr gering, sie waren nicht bereit mit Deutschklassen in  Stücke zu gehen, da dies Stundenausfall bedeuten würde.

In diesem Jahr finden nur die beiden Stücke „ Radio noir“ und „Macht und Unmacht“ gleichzeitig statt. Auch wenn das eine Ausnahme war, wurde drum gebeten das es im nächsten Jahr keine Überschneidungen gibt.

Außerdem fand der Donnerstagmorgen nur auf der kleinen Bühne statt was erhebliche Auf- und Abbau Schwierigkeiten erwirkte. Nicht nur da sondern überhaupt durch Verspätungen und den engen Zeitplan hatten manche Gruppen nicht mehr als 10 min. für den Aufbau Zeit.

Zu guter Letzt wurde die Technik angesprochen, die sich an den Schulen nicht gerade an Beliebtheit erfreut. Man müsste beispielsweise Workshops extra für die Technik anbieten, damit die Schüler Wertschätzung erfahren und auch wissen wie alles funktioniert.

Die Besprechung war sehr informativ trotz ihrer kurzen Dauer.

Was gefällt dir denn am meisten am Theater spielen?

Donnerstag, 25. März 2010

In der Pause haben wir heute eine Umfrage gemacht. Was fasziniert die Schauspieler denn am meisten an ihrer Arbeit? Was fordert sie heraus und was macht am meisten Spaß?

1. “Das ist eine schwierige Frage! Eigentlich gefällt mir alles. Ich finde das Proben macht total Spaß und auf der Bühne zu stehen ist immer der totale Kick!”

2. “Dass man in andere Rollen und Charaktere schlüpfen kann. Und dass man alles ausprobieren und sich immer wieder neu erfinden kann.”

3. “Dass man Spaß haben kann und andere Leute damit begeistern kann!”

4. “Dass man andere Personen spielen kann als die, die man in Wirklichkeit ist.”

5. “Spaß und Verwandlung!”

6. ” Dass man wer anders sein kann und dass man Spaß hat mit Freunden!”

7. ” Man kann aus sich rauskommen!”

8. “Es ist ein schönes Gefühl auch mal jemand anders zu sein.”

9.”Das Ausprobieren von verschiedenen Rollen!”

… Na dann weiterhin viel Spaß beim Verwandeln!

„Erst mal ist man gar nicht sicher.”

Donnerstag, 25. März 2010

Aus der Sicht einer Schauspielerin

Erst etwas verhalten kommt uns der Applaus nach dem Stück entgegen. Hat es dem Publikum nicht gefallen? Zu langweilig, zu düster, zu absurd? Haben sich die zwei Monate Arbeit nicht gelohnt, in denen wir uns beinahe jedes Wochenende getroffen und bis zu sieben Stunden am Stück gearbeitet haben? War die anfängliche Nervosität, das stärkste Herzklopfen, das ich bisher hatte, und das Zittern (gefolgt von dem Kommentar aus der ersten Reihe: „Da ist aber jemand aufgeregt!“) umsonst?

Das positive Feedback, das dann in der Nachbesprechung folgte, belebte  uns. „Erst einmal… das war der Hammer.“

Durchatmen. Weitere positive Kritik, Fragen wie zum Beispiel „Wer warst du eigentlich?“ und „Wo spielt das Stück?“ gaben uns den Aufschwung. Uns wurde zugehört, wir hatten die volle Aufmerksamkeit im Raum und das Publikum denkt nach. Den zweiten Applaus konnte ich ohne jede Angst genießen.

Ob die Zuschauer den Sinn des „Endspiels“ sofort begriffen haben, ist nebensächlich. Das wichtigste ist für mich, dass ich das Publikum, wenn ich es schon nicht mitreißen kann, zum Nachdenken bringe. Und ich denke, das ist mir gelungen.

Ich spiele mittlerweile im vierten Jahr Theater, aber bisher habe ich mich nach einer Vorstellung noch nie so befreit und erleichtert gefühlt. Dass ich heuer beim  Schultheaterfestival spielen durfte, trägt wohl auch einen Teil dazu bei.

Phänomenale Schauspielkunst beim Endspiel von Samuel Beckett

Donnerstag, 25. März 2010

Vier Mädchen des Bertolt-Brecht-Gymnasiums beenden den Vormittag mit einer schweren Kost nämlich das „Endspiel“ von Samuel Beckett. Kurz vor ihrem Auftritt waren die Schauspielerinnen sehr nervös und probten mehrmals ihren endlos langen Text. Das hat sich eindeutig gelohnt.

Das Stück ist ein Drama und spielt in einem Raum in dem sich ein blinder Alter und seine Eltern die in Tonnen stecken da sie ihre Beine verloren haben befinden. Der Alte ruft immer wieder seinen Diener, der ihn eigentlich verlassen müsste. Es scheint so als wäre alles außerhalb des Raumes tot und diese vier Personen die einzigen Überlebenden. Der Alte hasst seine Eltern und sieht sie nur als Erzeuger. Er philosophiert über das Ende und in einem spektakulären finalen Monolog akzeptiert er, dass sie am Ende sind und dass sein Diener ihn verlässt.

Als das Licht ausging war erstmal Stille und alle mussten erstmal durchatmen. Danach ging der Applaus kräftig los. Man merkte, dass die Zuschauer dieses untypische Stück phänomenal fanden und sie lobten besonders die sehr gute Schauspielerische Leistung. Viele waren überrascht dass Schülerinnen so ein Stück so gut auf die Bühne bringen können. Alle verließen den Saal immer noch in Gedanken bei dem Stück dessen Thematik sehr nachdenklich macht.

Family Life

Donnerstag, 25. März 2010

Das Stück, das wir auch schon in der Generalprobe besucht hatten, handelt von einer englischen Familie. Verschiedene Einblicke aus ihrem Leben wurden aufgeführt.

Die erste Szene hat mir am Besten gefallen. Hier bettelt die Tochter ihren Vater so lange an, bis er mit ihr in den Zoo geht. Aber sie jammernt nicht einfach, sondern sie ahmt Tiere nach. Das ist ganz großartig!

Das Stück ist sehr lustig und gut gespielt.

Auch wenn die Schauspieler englich sprechen, ist es leicht zu verstehen und wir hatten kein Problem mitzukommen.

Obwohl es schwer war, das Schauspielerteam zusammen zu bekommen, sind die Rollen gut besetzt und überzeugend gespielt.

FOTOS FOLGEN!