Artikel-Schlagworte: „Schultheater-Festival“

Festival-Atmosphäre

Donnerstag, 25. März 2010

Donnerstag Nachmittag, das Festival ist in vollem Gange der Hof der Pasinger Fabrik ist voll von Schauspielern der unterschiedlichsten Schultheatergruppen, nachdem in den letzten zwei Tagen hier schon Schultheatergeschichte geschrieben wurde freut sich alles auf den Abschlussabend bei dem der hier gespannt erwartete Monolog,  “radio noir” von Albert Ostermaier in der Inszenierung der Rudolf Steinerschule,  ein Tanztheater der Grundschule Rotbuchenstraße, Nimmerland, das aufwändige Peter Pan-Stück des Pestalozzi-Gymnasiums sowie das Abschlussstück Troilus und Cressida, von der Fassbinder FOS gezeigt werden.

Wer schon gespielt hat gibt sich entspannt, wer es noch vor sich hat gibt sich Mühe entspannt zu wirken, doch die Messlatte ist hoch, viel Qualitätvolles was hier vorgelegt wurde gibt Ansporn.

Am Rande werden Bekanntschaften geschlossen, Eis geschleckt,  das letzte Stück besprochen oder man entspannt in einer Theaterpause in der herrlichen Sonne.

– Festival-Atmosphäre eben.

Kurze Statements von der Schülerbesprechung am Mittwoch

Donnerstag, 25. März 2010

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Interview mit Reinhard von der Festivalleitung

Donnerstag, 25. März 2010

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Eindrücke der Schülerbesprechung

Donnerstag, 25. März 2010

Schülerbesprechung

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Am Mittwoch fand zwischen 14.30 Uhr und 15.15 Uhr eine Schülerbesprechung statt, zu der alle Theaterinteressierten und Mitwirkende eingeladen waren. In voller Länge könnt ihr euch diese Besprechung bei unseren Videos anschauen.

Vertreten waren das Bertolt-Brecht-Gymnasium, die Bernays Hauptschule, das Pestalozzi Gymnasium, das Gymnasium Oberhaching und das Dante Gymnasium mit Schülern und Schülerinnen zwischen 11 und 19 Jahren, gesprochen wurde über das Festival und die Situation des Theaters an den Schulen.

Viele Schüler erzählten, dass sie sehr überrascht waren, dass selbst die Theatergruppen aus den jüngeren Schulen z.B. der Grundschule schon so gut Theater spielen können. Kritisiert wurde aber dass das Ende meist dem starken Stück nicht gerecht wird und das man in den hinteren Reihen meistens nichts hört. Das letzte Stück des Vormittags des Bertolt-Brecht- Gymnasiums wurde mehrfach lobend erwähnt. Man muss sagen, dass die meisten Schüler und Schülerinnen, die selber spielen, sich so gut wie alle Stücke auch anschauen um dabei neue kreative Ideen sammeln zu können. Die allgemeine dominierende Stimmung war dann doch nach fast zwei Tagen die Müdigkeit aber auch die Freude auf die weiteren Stücke die noch folgen.

Das Festival ist auch eine Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen. Eine Schülerin erzählte sogar dass sie hier letztes Jahr ihren Freund gefunden hat.

Das Theater bedeutet den Schülern sehr viel. Es ist eine Chance aus sich rauszugehen, zu lernen vor Publikum zu sprechen und in neue Rollen zu schlüpfen. Es ist wie eine Flucht vor dem Alltag aus dem wir alle gerne mal entfliehen.

Abschließend kann man sagen, dass das Schultheaterfestival eine große Möglichkeit ist mit den Theatergruppen der anderen Schulen in Kontakt zu kommen, Neues zu lernen und andere Theaterinteressierte zu treffen.

Das Publikum in der Wagenhalle

Mittwoch, 24. März 2010

Damit ihr mal seht, wie viel hier los ist und dass jede Vorstellung bis auf den letzten Platz ausgebucht ist, haben wir das Publikum für Euch fotografiert. Jedem der noch nicht hier war, können wir nur raten: Kommt noch vorbei! Heute Abend oder morgen!

Wer das Schultheaterfestival 2010 verpasst, ist selber schuld.

Märchen einer etwas anderen Art

Mittwoch, 24. März 2010

Anlässlich einer japanischen Ausstellung am Bertolt-Brecht-Gymnasium, befasste sich die dortige Theatergruppe mit der Umsetzung zweier japanischer Märchen.

Zum einen „Der Schutzgott Dshidso mit dem Strohhut“ und „Der Kater der millionenmal gelebt hatte“, der heute seine Premiere feierte.

In dem ersten Märchen geht es um einen armen Strohhutverkäufer, welcher ohne Erfolg versucht seine Hüte auf dem Markt loszuwerden. Auf dem Nachhauseweg setzt er sie den Steinfiguren des Schutzgottes auf und gibt, trotz des schlechten Wetters, sogar seinen eigenen Hut her. Aus Dankbarkeit für seine Großzügigkeit bringen die Götter am Abend Schmuck, Reis und Geld.

Das zweite Märchen behandelt die Millionen Leben einer Katze und befasst sich mit der Wiedergeburt. Es werden ein paar Beispiele für das Leben der Katze bei verschiedenen Herrchen dargestellt und man bekommt das Gefühl eines ewigen Kreislaufes und die Katze ist mit keinem dieser Leben zufrieden. Als letztes wird er als Straßenkater wiedergeboren und glaubt nun das für ihn perfekte Leben gefunden zu haben, er verliebt sich jedoch in eine weiße Katze und findet erst mit ihr das vollkommende Glück als Familie. Nach einem erfüllten Leben mit der weißen Katze stirbt er letzten Endes und wird nie mehr wiedergeboren.

Obwohl das Stück bei dem größten Teil des Publikum großen Gefallen fand, müssen wir sagen das wir anfangs Probleme hatten uns in die Thematik einzufinden, weil wir uns mit asiatischen Märchen überhaupt nicht auskennen.

Was dem Stück sehr viel Kraft gab, war die spürbare Gruppendynamik, der Zusammenhalt der Gruppe und der Spaß am Schauspiel.

Besonders hervorzuheben sind die Übergänge und Wechsel im Stück selber, die dafür sorgten dass die Geschichte geschmeidig blieb. Die Inszenierung war, trotz dem ungewöhnlichen und unkonventionellen Thema, sehr gelungen und schaffte es den Zuschauer die unbekannte Kultur nahe bringen.

Always look on the bright side of life

Mittwoch, 24. März 2010

Der Dienstagabend wurde von der Bos Sozialwesen beendet. Eine ganz simple Geschichte verpackt in ein großartiges Musical mit wunderschönen Kostümen und  tollen Sängern. Das Stück fing mit einem „Unterholz“- Rap an und versprach großes für das Stück. Die aufwendig gestaltete Bühne im Zusammenspiel mit den Schauspielern hinterließ bleibenden Eindruck. Die Geschichte ist leicht erzählt: Die Tiere werden aus ihrem Wald verscheucht und suchen jetzt ein neues Zuhause. Auf ihrem Weg dorthin werden sie mit Gefahren konfrontiert.

Doch die Schauspieler verpacken diese simple Geschichte ganz charmant und lassen sie sehr lebendig wirken.

Die Band, die die Sänger begleitet besteht aus einer Mischung aus Lehrern und Schülern. Weiter benutzen sie sehr viele verschieden Elemente wie schon gesagt der Gesang und die Musik aber auch ein Beamer und eine Rauchmaschine.

Das Lied „Always look on the bright side of life“ begleitet das ganze Stück und wird immer wieder zum Besten geblieben. Dieser Song hat Ohrwurmcharakter sodass man auf dem Heimweg und selbst am darauf folgenden Morgen ihn noch vor sich her summt und somit immer wieder an den gestrigen Abend erinnert wird.

Als besonderes Highlight gilt der Maulwurf der großartig gespielt wurde und spätestens mit seiner Interpretation von „ I will survive“ sich in die Herzen aller Zuschauer gesungen hat. Er wird zum geheimen Held des Stückes.

Das  meiner Meinung nach beste Kostüm tragen die Schmetterlinge bei dem man die Liebe zum Detail der Gruppen am meisten erkennt.

Die Kreuzotter und die Kröte machen mit tollen Stimmen auf sich aufmerksam und der Fuchs sammelt lauter Symphatiepunkte durch seinen Charakter.

Die beste Szene ist die Sumpfwanderung. Die Eule kommentiert den schweren Sumpfübergang der Tiere als Sportmoderatoren und erntet damit das lauteste Lachen des Publikums.

Zusammenfassend kann man sagen das dieses Stück dem Theaterschulfestival einen gebührenden Anfang beschert und alle die es nicht gesehen haben wirklich etwas verpasst .

Rede der Stadtschulrätin Frau Weiß-Söllner

Mittwoch, 24. März 2010

Gestern Abend fand die Eröffnung des Festivals mit der Häppchenparade statt. Die Stadtschulrätin Frau Weiß-Söllner eröffnete das Schultheaterfestival mit einer enthusiastischen Rede. Sie wies begeistert auf die große Vielfalt an Schulen und Stücken hin und bedankte sich bei allen für ihr großes Engagement. Es liege ihr besonders am Herzen das alle Kinder unabhängig von ihrer Herkunft gefördert werden. Diese Unterstützung  sei eine sehr wichtige Möglichkeit durch die z.B. soziale Kompetenzen, Selbstvertrauen und Mut durch Spaß den Schülern und Schülerinnen vermittelt wird.

Danach erklärte Fr. Weiß-Söllner das Auswahlverfahren für das Schultheaterfestival. Eine Jury besuchte viele Münchener Schulen im Januar und Februar und musste dann die schwere Entscheidung wer letztendlich hier austreten darf. Die Auswahl war groß und facettenreich und viel der Jury sehr schwer.

Am Ende ihrer Rede bedankte sie sich bei Frau Ilona Herrmann und Herrn Reinhard Kapfhammer für die Organisation.

Die Stadtschulrätin Fr. Weiß Söllner wünscht euch viel Spaß bei den Vorstellungen.

Wir hatten den Eindruck dass es weniger ums Theaterspielen ging sondern von dem immer wiederkehrenden Thema der Nicht-Diskriminierung an deutschen Schulen dominiert war. Es war schade dass sie nicht mit den anwesenden Schülern und Eltern sprach.

Generalprobe Häppchenparade

Dienstag, 23. März 2010

Heute sind alle Schulen in der Pasinger Fabrik vertreten. Jede Schule hat 3 min. und max. 6 Schauspieler zur Verfügung, um ein sog. Häppchen zu spielen. Sie sollen die Möglichkeit haben, sich dabei selbst vorzustellen und für ihren Auftritt zu werben. Aufgetreten wird in chronologische Reihenfolge der Theaterwoche. Ilona Herrmann des pädagogischen Institutes moderiert die Häppchenparade und führt durch den Abend.

Die Stimmung hinter der Bühne ist sehr verschieden. Angefangen bei den Grundschülern, die ein leichtes Bauchkribbeln verspüren bis zu den Oberstufenschülern, die ganz locker über den heutigen Abend denken. Lampenfieber wird erst kurz vor dem jeweiligen Auftritt erwartet. Nur bei den beiden Stücken in Französisch und Englisch besteht jetzt schon eine sehr große Aufregung.

Die Schauspieler haben auch einzelne Rituale um sich von ihrem Lampenfieber abzulenken. Das beliebteste Ritual ist ganz simple: Einfach nur ganz tief durchatmen! Vielen Gruppen ist es wichtig vor dem Auftritt nochmals miteinander Zeit zu verbringen und sich gegenseitig Kraft zu geben. Sie stellen sich in einen Kreis auf und sammeln nochmals Kraft bevor es dann endlich auf die Bühne gehen kann

Unsere Theatergruppen freuen sich schon sehr auf ihren Auftritt und darauf euch begrüßen zu dürfen.

Karten gibt es während dem Festival unter der Tel. 888 88 06 und jeweils 30 min. vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse.

Die Räumlichkeiten der Pasinger Fabrik beim Schultheaterfestival

Dienstag, 23. März 2010

Die kleine Bühne


Die kleine Bühne ist im Vergleich zur anderen Bühne wirklich klein! Aber sie ist trotzdem technisch sehr gut ausgerüstet. Sie hat ungefähr 100 Sitzplätze und hinter der Bühne eine kleine Garderobe.

Die Wagenhalle (große Bühne)


Die Wagenhalle ist die größte Bühne, die es in der Pasinger Fabrik gibt. Dort sind ungefähr  174 Sitzplätze und ein riesiges Mischpult. Auch dort ist hinter der Bühne eine Garderobe, allerdings ist diese etwas größer als in der kleinen Bühne.

Die Kasse


Die Kasse ist gleich vor der Wagenhalle (große Bühne). Dort ist die ganze Zeit eine Mitarbeiterin und verkauft Karten. Eine Karte für alle Tage kostet 5€ und eine einzelne Vorstellung kostet 3€.

Die Säulenhalle


In der Säulenhalle ist die Festivallounge und die Online-Redaktion. Dort kann man auch die Wartezeit zwischen den Stücken vertrödeln.

Die Online-Redaktion


In der Online-Redaktion stehen die Computer, wo wir unseren Blog schreiben. Dort sind auch die Computer, wo wir die Filme schneiden. Gleich daneben ist auch unser rotes Sofa, wo wir die Interviews machen.